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METHODEN: In dieser Einzelzentrum-Querschnittserhebung erhielten 57 Zahnärzte ein klinisches Szenario in Kombination mit relevanten klinischen Fotografien und Röntgenaufnahmen eines Patienten, der entweder einen schwarzen oder weißen Patienten mit einem kariösen Zahn und den damit verbundenen Symptomen einer irreversiblen Pulpitis darstellte. Explizite Vorurteile wurden durch einen Fragebogen gemessen, der den Behandlungsverlauf, die Stärke der Empfehlung und die Wahrnehmung der zahnärztlichen Kooperation der Patienten bewertete. Implizite Vorurteile wurden durch kurze Tests zur impliziten Assoziation bewertet. ERGEBNISSE: = 4,77, P < 0,05). Insgesamt waren die Teilnehmer signifikant eher geneigt, bei weißen Patienten eine Wurzelkanalbehandlung zu empfehlen (t = 2,46, P = 0,0172) und signifikant eher eine Extraktion für schwarze Patienten zu empfehlen (t = 3,03, P = 0,0034). Insgesamt wiesen 91,23 % und 78,95 % aller Teilnehmer hohe Werte in den Kurztests zur impliziten Assoziation in Bezug auf Rasse und Kooperation auf, was ein pro-weißes Vorurteil in beiden Kategorien zeigt. Dieser Trend zeigte sich unabhängig vom Zustand des Patienten. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die Entscheidungsfindung der Zahnärzte wurde durch die Rasse des Patienten beeinflusst, was zu einer höheren Wahrscheinlichkeit für Extraktionen (weniger Wurzelkanalbehandlungen) bei schwarzen Patienten führte, die mit einem abgebrochenen Zahn und Symptomen einer irreversiblen Pulpitis präsentierten. WISSENSÜBERTRAGUNGSAUSSAGE: Die Ergebnisse dieser Studie können von Klinikern genutzt werden, um die Auswirkungen unbewusster Rassenvorurteile auf ihre Behandlungsplanungsentscheidungen zu verstehen. Diese Informationen können Bewusstsein schaffen und so die Auswirkungen, die potenzielle Vorurteile auf die Behandlung, die Patienten erhalten, haben können, verringern.
Patel et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.