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Migrantische Hausangestellte (MDWs) spielen eine entscheidende Rolle in der Unterstützung globaler Pflegeökonomien, doch das Stigma gegen diese Gemeinschaft bleibt weit verbreitet und untergräbt oft ihr Wohlbefinden. Geleitet von der Kommunikationsinfrastrukturtheorie (CIT) und der Stigmatisierungstheorie untersucht diese Studie, wie Erzählnetzwerke, die zwischenmenschliche Beziehungen, Gemeinschaftsorganisationen und Medien umfassen, das wahrgenommene Stigma und die Lebensqualität unter indonesischen MDWs in Hongkong formen. Mit Daten aus einer Querschnittsstudie von 419 Beschäftigten zeigt die Analyse, dass eine stärkere Verbundenheit mit integrierten Erzählnetzwerken die Exposition gegenüber negativen Erzählungen und wahrgenommener Diskriminierung erhöht, die beide zu wahrgenommenem Stigma führen. Im Gegenzug ist das wahrgenommene Stigma negativ mit der Lebensqualität assoziiert. Es ist jedoch auch bemerkenswert, dass unterschiedliche Erzählagenten unterschiedliche Rollen spielen, was darauf hindeutet, dass Verbundenheit nicht von Natur aus schädlich ist, sondern von den Narrativen abhängt, die durch das Netzwerk zirkulieren. Die Ergebnisse erweitern die CIT-Literatur, indem sie zeigen, dass Erzählnetzwerke nicht einheitlich schützend sind und dass Stigma durch eine Kommunikationsökologie geformt wird, in der Netzwerkintegration, agentenspezifische Rollen und narrative Valenz gemeinsam das Wohlbefinden beeinflussen.
Jeffry Oktavianus (Wed,) untersuchte diese Frage.