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Dieser Artikel präsentiert einen neuen Trend in der Stadtpolitik in China, und zwar die ineinander verwobenen Konflikte von drei konkurrierenden Visionen – unternehmerische Neugestaltung, historischer Erhalt und gemeinschaftlicher Erhalt – bei der Neugestaltung historischer Gebiete. Durch eine eingehende Fallstudie über die Kämpfe rund um die Neugestaltung des historischen Nanjing skizzieren wir drei zentrale Punkte. Erstens hat sich der historische Erhalt seit den frühen 2000er Jahren als starke städtische Vision etabliert, die gegen die unternehmerische Neugestaltung in historischen Stadtteilen konkurriert. Zweitens haben lokale Bewohner diskursiv den historischen Erhalt eingesetzt, um ihre eigenen Visionen des gemeinschaftlichen Erhalts zu verhandeln, doch diese sind weitgehend gescheitert, da das Hauptanliegen der elitistischen Vision des historischen Erhalts die Bewahrung materieller Strukturen und nicht der darin lebenden Gemeinschaften ist. Drittens und abschließend fordert dieser Artikel eine inklusivere Vision des historischen gemeinschaftlichen Erhalts und mehr Aufmerksamkeit für das „Visionierungs“-Recht gewöhnlicher Bewohner in der chinesischen Stadtpolitik.
Chen et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.
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