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Diese Studie bewertete individuelle Unterschiede in dem Wert, den Studierende für die von gleichgeschlechtlichen Peers gezeigten Kommunikationsfähigkeiten anlegten. Die Teilnehmenden (N = 410) bewerteten Elemente, die acht verschiedene Kommunikationsfähigkeiten erfassten, hinsichtlich ihrer Bedeutung in gleichgeschlechtlichen Beziehungen. Die Fähigkeiten umfassten Ego-Unterstützung, Konfliktmanagement, Trost, referentielle Fähigkeit, Gesprächsfähigkeit, regulative Fähigkeit, narrative Fähigkeit und persuasive Fähigkeit. Die zwischenmenschliche kognitive Komplexität wurde durch Crocketts (1965) Rolle-Kategorien-Fragebogen erfasst. Affektiv orientierte Kommunikationsfähigkeiten wie Ego-Unterstützung und Trost wurden als wichtiger eingestuft als nicht-affektiv orientierte Fähigkeiten wie narrative und persuasive Fähigkeiten. Allerdings interagierte der Typ der Kommunikationsfähigkeit mit kognitiver Komplexität, sodass komplexe Teilnehmende affektiv orientierte Fähigkeiten als wichtiger werteten als nichtkomplexe Teilnehmende, während nichtkomplexe Teilnehmende nicht-affektiv orientierte Fähigkeiten als wichtiger bewerteten als komplexe Teilnehmende. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass Personen mit unterschiedlicher kognitiver Komplexität die Freundschaftsbeziehung qualitativ unterschiedlich auffassen.
Burleson et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.