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In der vorliegenden Studie wurde das Perceptual Assimilation Model (PAM) auf seine Anwendbarkeit beim Erwerb von L2-lexikalischen Tönen durch Kinder getestet. Der mögliche Einfluss von L1 (Kantonesisch) auf das Erlernen von L2 (Mandarin) lexikalischen Tönen wurde untersucht. Die Genauigkeitsrate und Fehlerpattern wurden mit einer AX-Diskriminierungsaufgabe und einer Zwangswahl-Identifikationsaufgabe geprüft. Neunundvierzig einheimische kantonesischsprachige Schüler im Alter von 8 Jahren nahmen an der Studie teil. Die Ergebnisse zeigten, dass diese Kinder eine nahezu perfekte Leistung bei der Diskriminierung von Mandarin-Tönen zeigten. Es wurden jedoch signifikante Tonunterschiede bei der Identifikationsaufgabe festgestellt. Ton 4 (T4) wurde mit der niedrigsten Genauigkeit identifiziert, und T1 mit der höchsten. Die Fehleranalyse ergab, dass Mandarin T2-T3 das verwirrendste Paar war, gefolgt vom T1-T4-Paar. Die inhärente phonetische Ähnlichkeit zwischen lexikalischen Tönen in einer Sprache und die Tonähnlichkeiten zwischen den Sprachen könnten ebenfalls zu Wahrnehmungsproblemen beigetragen haben, was helfen könnte, das PAM im tonal/suprasegmentalen Bereich zu verfeinern und zu ergänzen.
Li et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.
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