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Zusammenfassung Es besteht ein Bedarf an einer kollektiven Variablen, die die Dynamik von Mannschaftssportarten wie Fußball auf Spielniveau erfasst. Die Schwerpunktpositionen und Flächen von zwei Fußballmannschaften beschreiben potenziell den koordinierten Fluss des Angriffs und der Verteidigung in Kleinfußballspielen auf Mannschaftsebene. Ziel der vorliegenden Studie war es, ein übergreifendes Spielmuster zu identifizieren, indem festgestellt wurde, ob die vorgeschlagenen Variablen im Verlauf des Spiels linear zwischen den Mannschaften miteinander verbunden waren. Darüber hinaus haben wir versucht, Muster im Aufbau von Toren zu identifizieren. Eine positive lineare Beziehung und eine negative lineare Beziehung wurden für die Schwerpunktpositionen und Flächen hypothetisiert. Schließlich haben wir hypothetisiert, dass Abweichungen von diesen Mustern im Toraufbau präsent sind. Zehn junge männliche Elitefußballspieler (Durchschnittsalter 17,3, s =0,7) spielten im Rahmen ihres regulären Trainings drei Kleinfußballspiele (4 gegen 4) von 8 Minuten. Ein innovatives Spielerverfolgungssystem, die lokale Positionsmessung (LPM), wurde verwendet, um die Spielerpositionen mit 45 Hz pro Spieler zu erfassen. Pearson-Korrelationskoeffizienten wurden berechnet, um die vorgeschlagene lineare Beziehung der Schlüsselfaktoren zu untersuchen. Die Korrelationskoeffizienten zeigen eine starke positive lineare Beziehung während eines gesamten Spiels für die Schwerpunktposition in allen drei Spielen, mit der stärksten Beziehung für die Vorwärts-Rückwärts-Richtung (r >0,94). Bei 10 von 19 Toren kann ein Überkreuzen der Schwerpunkte in dieser Richtung beobachtet werden. Keine negative lineare Beziehung wurde für die Fläche gefunden (−0,01 < r <0,07). Aus dieser Studie schlossen wir, dass im Verlauf eines gesamten Kleinfußballspiels die Vorwärts-Rückwärts-Bewegung der Schwerpunkte am stärksten linear verbunden ist. Darüber hinaus zeigen Tore ein spezifisches Muster in der Vorwärts-Rückwärts-Bewegung des Schwerpunkts. Daher könnten die Fläche und insbesondere die Schwerpunktposition eine solide Grundlage für eine kollektive Variable bieten, die die Dynamik des Angriffs und der Verteidigung im Fußball auf Mannschaftsebene erfasst. Zukünftige Forschung sollte diese Ideen weiterentwickeln.
Frencken et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.