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ZIEL: Die Auswirkungen der Laser-in-situ-Keratomileusis (LASIK) und LASIK mit gleichzeitiger astigmatischer Keratektomie (LASIK/AK) auf die Sehschärfe bei hoher und niedriger Kontrastempfindlichkeit zu bewerten. METHODEN: Die Studie fand in einer universitären refraktiven Chirurgie-Praxis statt. Patienten wurden aus denjenigen rekrutiert, die zwischen Mai 1996 und August 1997 eine LASIK oder LASIK/AK bei Myopie (>1,00 D sphärisches Äquivalent) durchführten. Alle Probanden waren mindestens 21 Jahre alt. Die Tests wurden präoperativ und 3 sowie 6 Monate nach der LASIK durchgeführt. Hauptausgangsmaße waren die bestkorrigierte Sehschärfe bei hoher und niedriger Kontrastempfindlichkeit. ERGEBNISSE: Bei allen Probanden zeigte die Operation einen signifikanten Effekt auf die nicht dilatierte Sehschärfe bei niedriger Kontrastempfindlichkeit (wiederholte Messungen, zweifaktorielle Varianzanalyse, p < 0,0001). Die post hoc-Analyse von Tukey zeigte, dass die präoperativen Werte der Sehschärfe bei niedriger Kontrastempfindlichkeit signifikant unterschiedlich waren von den Werten bei 3 Monaten (0,08 Logarithmus des minimalen Auflösungswinkels (logMAR)) und 6 Monaten (0,11 logMAR) für Patienten, die LASIK und LASIK/AK erhielten. Unter dilatierten Bedingungen gab es einen signifikanten Effekt der Operation auf die Sehschärfe bei hoher und niedriger Kontrastempfindlichkeit (Varianzanalyse, p < 0,0001 für beide). Nur die Veränderungen in der Sehschärfe bei niedriger Kontrastempfindlichkeit waren klinisch bedeutsam: LASIK, Sehschärfeverringerung von 0,1 logMAR (1 Linie); LASIK/AK, Sehschärfeverringerung von 0,15 logMAR (1,5 Linien). Bei der Betrachtung hoch- und niedriggradiger Myopien getrennt (nur LASIK) hatte der Myopiewert einen signifikanten Einfluss auf die Sehschärfe nach der Operation (Varianzanalyse, p = 0,01). Die präoperativen, dilatierten Werte der Sehschärfe bei niedriger Kontrastempfindlichkeit für hochgradige Myopen wichen signifikant von den Werten bei 3 Monaten (0,14 logMAR) und 6 Monaten (0,13 logMAR) ab. Bei niedriggradigen Myopen wurden keine Unterschiede festgestellt. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Klinisch bedeutsame postoperative Veränderungen der Sehschärfe bei niedriger Kontrastempfindlichkeit wurden bei Patienten beobachtet, die LASIK und LASIK/AK unter natürlichen und dilatierten Bedingungen durchliefen. Die postoperative, dilatierte Sehschärfe bei niedriger Kontrastempfindlichkeit war signifikant schlechter als die präoperativen Werte für hochgradige Myopen, blieb jedoch unverändert für niedriggradige Myopen.
Bailey et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.
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