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Evidenz aus multisensorischen Körperillusionen deutet darauf hin, dass Körperdarstellungen formbar sein könnten, beispielsweise durch die Verkörperung externer Objekte. Allerdings impliziert die Anpassung von Körperdarstellungen an aktuelle Aufgabenanforderungen auch, dass externe Objekte von der Körperdarstellung entkörpert werden, wenn sie nicht mehr benötigt werden. In der aktuellen webbasierten Studie induzierten wir die Verkörperung einer zweidimensionalen (2D) virtuellen Hand, die durch aktive Bewegungen einer Computermaus oder auf einem Touchpad gesteuert werden konnte. Nach der anfänglichen Verkörperung überprüften wir die Entkörperung, indem wir zwei Bedingungen verglichen: Die Teilnehmer bewegten entweder die virtuelle Hand weiter oder hielten die Bewegung an und hielten die Hand still. Basierend auf theoretischen Ansätzen, die Körperdarstellungen als eine Reihe von multisensorischen Bindungen konzipieren, erwarteten wir eine allmähliche Entkörperung der virtuellen Hand, wenn die Körperdarstellungen nicht mehr durch korrelierte visuomotorische Signale aktualisiert wurden. Im Gegensatz zu unserer Vorhersage wurde die virtuelle Hand sofort entkörpert, sobald die Teilnehmer aufhörten, sie zu bewegen. Dieses Ergebnis wurde in zwei Nachfolgeexperimenten repliziert. Die beobachtete sofortige Entkörperung könnte darauf hindeuten, dass Menschen empfindlich auf die schnellen Veränderungen reagieren, die Aktion und Körper in virtuellen Umgebungen charakterisieren, und daher entsprechende Körperdarstellungen besonders zügig anpassen.
Eck et al. (Mi,) untersuchten diese Frage.
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