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Ziel der vorliegenden Studie war es, den Einfluss lokaler und systemischer Faktoren auf das Auftreten von Misserfolgen von Zahnimplantaten bis zur zweiten Operation (Abutment-Anschluss) zu bewerten. Diese retrospektive Studie basiert auf 2.670 Patienten, die 10.096 Implantate erhielten und zwischen 1980 und 2014 in einer spezialisierten Klinik auf implantatgestützte Prothesen behandelt wurden. Verschiedene anatomische, patientenbezogene, gesundheitsbezogene und implantatbezogene Faktoren wurden erhoben. Deskriptive Statistiken wurden verwendet, um die Patienten und Implantate zu beschreiben. Univariate und multivariate logistische Regressionsmodelle wurden auf Patientenniveau sowie auf Implantatniveau verwendet, um den Effekt von erklärenden Variablen auf das Versagen der Implantate bis zur Abutment-Verbindung zu evaluieren. Eine Methode der generalisierten Schätzgleichungen wurde für die Analyse auf Implantatniveau verwendet, um zu berücksichtigen, dass wiederholte Beobachtungen (mehrere Implantate) für einen einzelnen Patienten verfügbar waren. Insgesamt fielen 642 Implantate (6,36%), von denen 176 (1,74%) bei 139 Patienten bis zur zweiten Operation verloren gingen. Die Verteilung der Implantate an Stellen mit unterschiedlichen Knochenmengen und -qualitäten war zwischen den verlorenen Implantaten bis und nach der Abutment-Verbindung recht ähnlich. Rauchen und die Einnahme von Antidepressiva waren die statistisch signifikanten Prädiktoren im multivariaten Modell (ClinicalTrials.gov NCT02369562).
Chrcanovic et al. (Do, ) haben diese Frage untersucht.