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Rubinstein et al. Hear. Res. 127, 108-118 (1999) schlugen vor, dass die neuronale Darstellung der Wellenformen von elektrischen Stimuli durch die Einführung eines fortlaufenden, hochfrequenten, desynchronisierenden Impulszugs (DPT) verbessert werden könnte. Ein DPT könnte neuronale Reaktionen auf elektrische Stimulation in einer Weise desynchronisieren, die der spontanen Aktivität in einem gesunden Ohr ähnelt. Um diese Hypothese zu testen, wurden die Reaktionen der auditorischen Nervenfasern (ANFs) auf 10 Minuten lange elektrische Impulszüge (5 kpps) bei akut tauben, anesthesierten Katzen aufgezeichnet. Die Stimuli wurden über eine intrakochleäre Elektrode vermittelt, wobei die Amplitude so gewählt wurde, dass sie in den meisten ANFs eine Reaktion auslöste. Die Reaktionen auf die Impulszüge zeigten während der ersten 1-2 Minuten eine ausgeprägte Anpassung, gefolgt entweder von einer anhaltenden Reaktion oder dem Abbruch der Entladungen für den Rest des Stimulus. Die angepassten Entladungsraten zeigten eine breite Verteilung über die ANF-Population ähnlich der spontanen Aktivität. Allerdings reagierte ein höherer Anteil der Fasern (46%) auf den DPT mit Raten unter 5 Spikes/s als auf die spontane Aktivität, und 12% der Fasern reagierten mit höheren Raten als jede spontan aktive Faser. Interspike-Intervall-Histogramme der nachhaltigen Reaktionen für einige Fasern hatten poissonartige (exponentielle) Formen, die der spontanen Aktivität ähneln, während andere bevorzugte Intervalle und gelegentlich ein Burstverhalten zeigten. Gleichzeitige Aufzeichnungen von Paaren von Fasern zeigten keine Hinweise auf korrelierte Aktivität, was darauf hindeutet, dass der DPT die Aktivität des Hörnervs desynchronisiert. Insgesamt legen diese Ergebnisse nahe, dass die Reaktionen auf ein fortlaufendes DPT der spontanen Aktivität in einem normalen Ohr für einen erheblichen Teil der ANFs ähneln.
Litvak et al. (Mittwoch) untersuchten diese Frage.
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