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Ein Pflegeheim in Hongkong wurde über Videokonferenztechnik mit 384 kbit/s mit dem kommunalen geriatrischen Beurteilungsteam eines regionalen Krankenhauses verbunden. Die Machbarkeit der Bereitstellung von Pflegediensten und deren Akzeptanz bei den Nutzern wurden über 12 Monate bewertet. Es gab 198 Bewohner im Pflegeheim, deren Durchschnittsalter 82 Jahre (Bereich 60-101) betrug. Die Dienste umfassten Patientenschulung zur Anwendung eines Dosieraerosols, Wundmanagement und ein Sturzpräventionsprogramm sowie die Beurteilung des Pflegebedarfs des Klienten für das Pflegezimmer und das Risiko einer Aspirationsgefahr. Die Akzeptanz des Systems bei den Klienten und dem Pflegeheimpersonal wurde ebenfalls bewertet. Es zeigte sich, dass 89 % solcher Leistungen via Telemedizin durchgeführt werden konnten und nur 11 % Vor-Ort-Besuche erforderten. Der Anteil der Patienten, die Inhalatoren korrekt verwendeten, stieg ebenso wie die Anzahl der Sturzfälle sank. Mehr Konsultationen wurden durch die Krankenschwester durchgeführt (plus 76 % pro Monat) und zusätzlich konnten 8,4 Patienten pro Monat von der Krankenschwester betreut werden im Vergleich zu 5 Patienten bei Vor-Ort-Besuchen. Die Akzeptanz bei Klienten und Pflegepersonal war gut. Das Problem fehlender Ressourcen zur Unterstützung von Altenpflegeeinrichtungen macht die Dienstleistungserbringung mittels Telemedizin ökonomisch attraktiv und trägt gleichzeitig zur Verbesserung der Qualität der Langzeitpflege bei.
Chan et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.