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Die dominierenden Diskurse und Praktiken des liberalen Friedensbaus nach dem Kalten Krieg werden zunehmend von illiberalen und autoritären Alternativen herausgefordert. Dieser Artikel erweitert die aufkommende Literatur zu ‚autoritärem Konfliktmanagement‘ und ‚illiberalem Frieden‘ unter Verwendung der Arbeiten des umstrittenen deutschen Juristen Carl Schmitt, des führenden Theoretikers des anti-liberalen Denkens im zwanzigsten Jahrhundert. Ich benutze den Fall Sri Lanka, um zu veranschaulichen, wie Schmitt hilfreich sein kann, um illiberalem Frieden zu verstehen, nicht nur als Abweichung von liberalen Normen der Konfliktlösung, sondern als alternatives Paradigma, das über spezifische Fallstudien hinaus eine zunehmende globale Resonanz hat. Der schmittianische Rahmen deutet darauf hin, dass der wahrscheinlichste Trend für den post-liberalen Frieden nicht in Richtung eines emanzipatorischen Modells von Hybride und Kompromiss geht, sondern sich rückwärts in eine ‚illiberale Wende‘ zu autoritärer politischer Ordnung und hoch illiberalen Praktiken bewegt.
David Lewis (Do,) hat diese Frage untersucht.
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