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Das Risiko für Speiseröhrenkrebs in Bezug auf die Häufigkeit des Verzehrs ausgewählter Nahrungsmittel wurde in einer hospitalsbasierten Fall-Kontroll-Studie bewertet; diese Studie umfasste 105 histologisch bestätigte Fälle und 348 Kontrollpersonen mit akuten Erkrankungen, die nicht mit den bekannten oder potenziellen Risikofaktoren für Speiseröhrenkrebs in Zusammenhang standen. Die Häufigkeit des Verzehrs von Karotten, Gemüse oder frischem Obst war bei den Fällen geringer. Darüber hinaus neigten die Fälle dazu, weniger häufig Fleisch und Fisch und häufiger Eier zu konsumieren. Die geschätzten multivariaten relativen Risiken lagen bei 0,6 für den regelmäßigen (mehr als einmal pro Woche) Verzehr von Karotten und bei 0,6 und 0,3 für die höchsten Verzehrsmengen von Gemüse bzw. Obst (im Vergleich zu den niedrigsten). Folglich ergab sich eine starke negative Assoziation zwischen der geschätzten Beta-Carotin-Zufuhr (aber nicht Retinol) und dem Risiko für Speiseröhrenkrebs. Das Risiko für Speiseröhrenkrebs war nicht signifikant mit subjektiven Bewertungen der Fett- und Vollwertkost-Zufuhr verbunden; jedoch trat eine starke positive Assoziation mit Maßnahmen des Alkoholkonsums auf. Obwohl die gesammelten Informationen keine präzise Definition spezifischer Mikronährstoffe zulassen, die kausal mit dem Risiko für Speiseröhrenkrebs verbunden sind, bleibt die Bestätigung ausgeprägter Unterschiede in der berichteten Ernährung zwischen den Fällen von Speiseröhrenkrebs und den Kontrollen von Interesse; dies ist insbesondere im Hinblick auf die Stärke und Beständigkeit der Assoziationen zu beachten, nachdem auch der Alkohol- und Tabakkonsum sowie Indikatoren des sozioökonomischen Status berücksichtigt wurden.
Decarli et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.
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