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Die Evolution der Frauen zur Fürsorge und Fettansammlung, die historisch gesundheitliche und langlebigkeitsfördernde Vorteile gegen Knappheit brachte, könnte nun durch steigende Risiken in der obesogenen Umgebung beeinträchtigt werden, was kürzlich durch die Verringerung der Geschlechtergesundheitslücke gezeigt wurde. Die unterschiedlichen Stoffwechsel-/Krankheitsrisiken bei Frauen, d.h. bei der Fettansammlung/-verteilung, die insbesondere in der Pubertät/Jugend deutlich werden, legen ein geschlechtsspezifisches Dimorphismus mit Adipositasfolgen nahe. Der höhere Körperfettanteil von Frauen im Vergleich zu Männern, selbst bei gleichem Body-Mass-Index, könnte ein besserer Risikopredictor sein. Differenzierte metabolische Reaktionen auf Gewichtsreduktionsdiäten, mit einer geringeren Abnahme des Bauchfetts bei Frauen, einer besseren Reaktion auf eiweißreiche im Vergleich zu kohlenhydratreichen Diäten, höheren Risiken bei Bewegungsmangel im Vergleich zu den Vorteilen von Bewegung und einer Tendenz zur verzögerten Manifestation von zentraler Fettleibigkeit, metabolischem Syndrom, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bestimmten Krebsarten bis zur Menopause - jedoch beschleunigt danach - deuten auf die Notwendigkeit unterschiedlicher metabolischer und chronologischer Perspektiven zur Prävention/Intervention hin. Diese Perspektiven, einschließlich der unterschiedlichen Reaktionen von Frauen auf Veränderungen des Lebensstils, unterstützen nachdrücklich weitere Forschung mit einem geschlechtsspezifischen Ernährungsfokus innerhalb der prädiktiven, präventiven und personalisierten Medizin.
Niva Shapira (Sat,) hat diese Frage untersucht.