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ZWECK: Bestimmung der Sensitivität und Spezifität der computertomografischen (CT) Kolonographie zur Erkennung von kolorektalen Polypen und Krebs unter Verwendung der Koloskopie als Referenzstandard. MATERIALIEN UND METHODEN: Dreihundert Patienten unterzogen sich einer CT-Kolonographie, gefolgt von einer Standard-Koloskopie. Die Darmpreparation bestand aus Magnesiumcitrat und Polyethylenglykol. Nach der insufflation des Dickdarms unterzogen sich die Patienten einer Untersuchung in supiner und proner Lage mit 3-mm-Kollimation während eines einzelnen Atemhalts. Die transversalen CT-Bilder, sagittalen und koronalen Rekonstruktionen sowie dreidimensionale endoluminale Bilder wurden von zwei Radiologen unabhängig interpretiert, gefolgt von einer Konsensauswertung. Die CT-kolonographischen Befunde wurden mit den standardkoloskopischen und histologischen Befunden korreliert. ERGEBNISSE: Die Gesamt-Sensitivität und Spezifität der CT-Kolonographie zur Polypenerkennung betrugen 90,1 % (164 von 182) und 72,0 % (85 von 118). Bei einer direkten Polypen-Abgleichung betrug die Gesamt-Sensitivität 69,7 % (365 von 524). Die Sensitivität betrug 90 % (74 von 82) für die Erkennung von Polyps von 10 mm oder mehr, 80,1 % (113 von 141) für Polyps von 5,0-9,9 mm und 59,1 % (178 von 301) für Polyps kleiner als 5 mm. Die Sensitivität betrug 94 % (64 von 68) für die Erkennung von Adenomen von 10 mm oder mehr, 82 % (72 von 88) für Adenome von 5,0-9,9 mm und 66,9 % (95 von 142) für Adenome kleiner als 5 mm. Mit der CT-Kolonographie wurden alle acht Karzinome identifiziert. FAZIT: Die CT-Kolonographie hat eine ausgezeichnete Sensitivität zur Erkennung von klinisch wichtigen kolorektalen Polyps und Krebs.
Yee et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.