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Dieses Papier untersucht die Implikationen der "Dekolonisation", zunächst indem es sich auf das Werk des afrikanischen Denkers Frantz Fanon konzentriert, insbesondere auf seine Behauptung, dass Dekolonisation die Schaffung von "neuen" Menschen beinhaltet, bevor es zur verwandten Frage der "Identität" übergeht. Hier liegt der Schwerpunkt auf der Arbeit von Manuel Castells, insbesondere seiner Untersuchung von drei Arten der Identitätskonstruktion, wobei er die dritte als die wichtigste Kategorie für das Verständnis dieses Prozesses im 21. Jahrhundert betrachtet, nämlich "Widerstandsidentität". Es wird argumentiert, dass dies die Debatte über die Dekolonisation in Südafrika in einem verständlichen Licht erscheinen lässt. Eine Interpretation von E.M. Forsters paradigmatisch "dekolonialisierendem" Roman A Passage to India wird angeboten, um die Bedeutung des Konzepts weiter zu entschlüsseln, bevor das Terrain zur Frage des dringenden Bedarfs an einer anderen Art von Dekolonisation wechselt, die heute die wirtschaftliche Neokolonialisierung der Welt durch den neoliberalen Kapitalismus betrifft. Die Arbeit von Hardt und Negri über die entstehende Weltordnung unter dem, was sie "Empire" nennen, ist in dieser Hinsicht unverzichtbar, und ihre Charakterisierung des Subjekts unter dem neoliberalen Empire in Bezug auf die Figuren der Verschuldeten, Securitisierten, Mediatisierten und Repräsentierten betont die Notwendigkeit einer globalen Dekolonisation im Namen der Demokratie. Dieser Teil des Papiers endet mit einer Überlegung dazu, worum es bei der Dekolonisation wirklich "geht", nämlich um Macht.
Bert Olivier (Di,) hat diese Frage untersucht.
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