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Die Pathophysiologie der levodopainduzierten Dyskinesien (LID) bei Morbus Parkinson ist nicht gut verstanden. Wir haben lokale Feldpotentiale (LFP) von Makroelektroden aufgezeichnet, die im subthalamischen Kern (STN) von 14 Patienten mit Morbus Parkinson nach chirurgischer Behandlung mit tiefen Hirnstimulationsverfahren implantiert wurden. Die Patienten wurden im 'Off'-Medikationszustand und im 'On'-Motorzustand nach Verabreichung von Levodopa-Carbidopa (po) oder Apomorphin (sc), die bei 11 Patienten Dyskinesien auslöste, untersucht. Der Logarithmus des Leistungsspektrums der LFP in ausgewählten Frequenzbändern (4-10, 11-30 und 60-80 Hz) wurde zwischen dem 'Off'- und 'On'-Medikationszustand verglichen. Ein Peak im 11-30 Hz-Bereich wurde im 'Off'-Medikationszustand aufgezeichnet und um 45,2% (P < 0,001) im 'On'-Zustand reduziert. Der 'On'-Zustand war auch mit einer Zunahme von 77,6% (P < 0,001) im 4-10 Hz-Bereich bei allen Patienten, die Dyskinesien zeigten, und von 17,8% (P < 0,001) im 60-80 Hz-Bereich bei der Mehrheit der Patienten assoziiert. Wenn Dyskinesien nur in einem Gliedmaß vorhanden waren (n = 2), wurde der 4-10 Hz-Peak nur im kontralateralen STN aufgezeichnet. Diese Befunde deuten darauf hin, dass die 4-10 Hz-Oszillation mit dem Ausdruck von LID bei Morbus Parkinson assoziiert ist.
Fernando Alonso‐Frech (Wed,) hat diese Frage untersucht.