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Zusammenfassung Dieser Artikel hinterfragt einige der zentralen Annahmen der Post-Entwicklung und der Kritiker der Anti-Entwicklung wie Arturo Escobar und Wolfgang Sachs, die tendenziell eine puritanische und prinzipielle Ablehnung von 'exogenen Entwicklungen' vorschreiben, die nicht unbedingt die Bedürfnisse und Wünsche der Begünstigten von Entwicklungen widerspiegeln. Aufbauend auf Feldforschungen zu Landansprüchen in Northern Cape und Northern Provinces (Südafrika) argumentiert der Autor, dass diese Begünstigten dazu neigen, hybride und stark selektive sowie situative Reaktionen auf Entwicklungsinterventionen zu zeigen. Diese hybriden Antworten können als indigene Modernitäten angesehen werden. Entwicklungspakete werden widerstanden, angenommen, umgestaltet oder angepasst, abhängig von dem spezifischen Inhalt und Kontext. Der Autor hinterfragt auch James Fergusons Schlussfolgerung, dass die Depolitisierung von Entwicklungsgeschichten unvermeidlich die bürokratische Staatsmacht stützt. Vielmehr deuten die Ergebnisse der Feldforschung darauf hin, dass staatlich geführte Entwicklung oft ein äußerst riskantes Geschäft ist, das die Legitimität und Autorität von Regierungen untergraben kann. Darüber hinaus ist in vielen Teilen der Entwicklungswelt eher der Rückzug des neo-liberalen Staates als 'die Tyrannei der Entwicklung' die ernsthafteste Bedrohung für die Lebensstrategien von Haushalten und wirtschaftliches Überleben. Die hier diskutierten Fallstudien legen nahe, dass die Reaktionen auf Entwicklung in der Regel weder vollständige Billigungen noch radikale Ablehnungen der Modernität sind. Selbst wenn Menschen Ideen und Praktiken der Entwicklung ablehnen und untergraben, geschieht dies normalerweise nicht auf der Grundlage entweder radikaler populistischer Politik oder zum Schutz authentischer und unberührter lokaler Kulturtraditionen.
Steven Robins (Di,) hat diese Frage untersucht.