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Zusammenfassung Die Leistung in den Naturwissenschaften wird zu einem großen Teil davon bestimmt, was Schülerinnen und Schüler bereits über Naturwissenschaften wissen (d. h. naturwissenschaftliches Wissen) und welche Techniken oder Methoden sie bei der Durchführung naturwissenschaftlicher Aufgaben anwenden (d. h. kognitive Strategien). Diese Studie beschreibt und vergleicht naturwissenschaftliches Wissen, naturwissenschaftlichen Wortschatz und die Anwendung kognitiver Strategien bei vier verschiedenen Gruppen von Grundschulkindern: (a) monolinguale englischsprachige Kaukasier, (b) Afroamerikaner, (c) bilingual spanischsprachige und (d) bilingual haitianisch-kreolischsprachige Kinder. Um die naturwissenschaftliche Leistung in kulturell und sprachlich kongruenten Umgebungen zu fördern, wurden Schüler-Dyaden sowie Lehrkräfte derselben Sprache, Kultur und Geschlechts berücksichtigt. Die naturwissenschaftliche Leistung wurde anhand von drei naturwissenschaftlichen Aufgaben beobachtet: Wetterphänomene, einfache Maschinen und Auftrieb. Die Datenanalyse verwendete eine Reihe qualitativer Methoden mit Fokus auf Hauptthemen und Mustern sowie quantitative Methoden mit Codierungssystemen zur Zusammenfassung von Häufigkeiten und Gesamtscores. Die Ergebnisse zeigen unterschiedliche Muster im naturwissenschaftlichen Wissen, naturwissenschaftlichen Wortschatz und der Anwendung kognitiver Strategien zwischen den vier Sprach- und Kulturgruppen. Die Ergebnisse weisen außerdem auf Zusammenhänge zwischen naturwissenschaftlichem Wissen, naturwissenschaftlichem Wortschatz und der Anwendung kognitiver Strategien hin. Diese Ergebnisse werfen wichtige Fragestellungen zur naturwissenschaftlichen Unterrichtsgestaltung für kulturell und sprachlich vielfältige Schülergruppen auf.
Lee et al. (Sun,) untersuchten diese Fragestellung.