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Prozesse der sozioökonomischen Polarisierung und sozialen Exklusion prägen zeitgenössische Städte. In vielen Ländern sind die Wohlfahrtsstaaten in der Krise und leiden unter post-fordistischen Transformationen. In Städten sind neue Governance-Ansätze erforderlich, um die Folgen der wirtschaftlichen, sozialen und politischen Umstrukturierung zu überwinden. Dieser Artikel untersucht die Rolle der Zivilgesellschaft in neuen urbanen Governance-Strukturen, die hoffentlich dazu beitragen werden, den Tendenzen zur sozialen Exklusion entgegenzuwirken. Während sich der Ambiguität der Rolle der Zivilgesellschaft beim Wiederaufbau von Governance-Beziehungen bewusst, wird argumentiert, dass die Zivilgesellschaft unter bestimmten Bedingungen als wertvoller Beitrag zu kohäsiveren Städten und Governance-Strukturen, die diese fördern, angesehen werden kann. Solche Bedingungen umfassen die Existenz eines multiskalaren demokratischen Governance-Regimes, das öffentliche Deliberation und Initiativen der sozialen Ökonomie begünstigt.
Gerometta et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.
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