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Frühere Forschungen zur "Umweltgerechtigkeit" haben oft versäumt, die Nähe zu Gefahren systematisch mit quantifizierbaren Gesundheitsrisiken zu verknüpfen. Die Autoren nutzen jüngste Fortschritte in Luftemissionsinventaren und Modellierungstechniken, um eine breite Palette von Außenluft-Toxinen in Südkalifornien zu betrachten und die potenziellen lebenslangen Krebsrisiken zu berechnen, die mit diesen Schadstoffen verbunden sind. Sie stellen fest, dass solche Risiken hauptsächlich auf Verkehr und Quellen in kleinen Gebieten und nicht auf die üblicherweise ins Visier genommenen Emissionen großer Anlagen zurückzuführen sind. Multivariate Regression deutet darauf hin, dass die Rasse eine erklärende Rolle in der Risikoverteilung spielt, selbst nachdem andere wirtschaftliche, landnutzungs- und bevölkerungsbezogene Faktoren kontrolliert wurden. Dieses Muster legt die Notwendigkeit innovativer Emissionsreduktionsbemühungen sowie spezifischer Strategien nahe, um den räumlichen und rassischen Charakter des umweltlichen "Risiko-Szenarios" in städtischen Zentren zu verändern.
Morello‐Frosch et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.