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Dieser Artikel untersucht die Beiträge der Psychoanalyse zur internationalen Entwicklung und zeigt auf, wie das Denken und die Praxis in diesem Bereich psychoanalytisch strukturiert sind. Auf Grundlage der Arbeiten von Lacan und Žižek wird der Artikel drei zentrale Punkte betonen: (1) Die Psychoanalyse kann helfen, das Unbewusste der Entwicklung – ihre Lücken, Deplatzierungen, blinden Flecken – aufzudecken und damit die widersprüchlichen und scheinbar ‚irrationalen‘ Praktiken zu beleuchten; (2) Der wichtige psychoanalytische Begriff der Jouissance (Genuss) kann helfen zu erklären, warum der Diskurs über Entwicklung bestehen bleibt, d.h. warum er eine so langanhaltende Anziehung hat und warum wir trotz seiner vielen Probleme weiterhin in ihn investieren; und (3) Die Psychoanalyse kann als ein wichtiges Werkzeug zur Ideologiekritik fungieren, indem sie die sozioökonomischen Widersprüche und Antagonismen aufdeckt, die die Entwicklung hartnäckig abstreitet (z.B. Ungleichheit, Dominanz, Ausbeutungslöhne). Aber während sie Lacan und Žižek zugetan ist, wird der Artikel auch die Grenzen der Psychoanalyse reflektieren – inwieweit sie geschlechtsspezifisch ist und, angesichts ihrer westlichen Ursprünge, universalisierbar ist.
Ilan Kapoor (Sa,) untersuchte diese Frage.
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