Die familiäre Beziehung zwischen Eltern und Kind beginnt mit der Geburt des Kindes, und die Normen, die die Institute zur Feststellung der Wahrheit über die Herkunft regeln, sind die Grundlage für die Einrichtung der rechtlichen Dimension dieser Beziehung, die sie in verschiedenen rechtlichen Sphären schützt. Daher ist es wichtig, dass diese Normen eine rechtzeitige Harmonisierung des faktischen und rechtlichen Zustands ermöglichen und Raum für die Realisierung des Menschenrechts auf Privat- und Familienleben schaffen. Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage der Effektivität nationaler Mechanismen zum Schutz der Identität des Einzelnen durch das Recht auf Wahrheit über die Herkunft und der Übereinstimmung nationaler Institute mit internationalen und europäischen Schutzstandards in diesem Bereich. Es werden relevante globale und regionale internationale Dokumente analysiert und auf die Praxis des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte verwiesen, die für die zukünftige Entwicklung des kroatischen Familienrechts im Hinblick auf die Regelung der Mechanismen zur Feststellung und Anfechtung der Mutterschaft und Vaterschaft wichtig ist. Es wird eine Bewertung der bestehenden rechtlichen Lösungen gegeben, auf die Notwendigkeit gesetzlicher Reformen zur Gewährleistung eines effektiveren Schutzes des Rechts auf Wissen über die Herkunft und Identität des Einzelnen hingewiesen und die Bedeutung weiterer Analysen betont, die notwendige legislative Änderungen anstoßen werden.
Nataša Lučić (Di.) hat diese Frage untersucht.