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In diesem Aufsatz schlagen wir vor, dass das primäre Ziel der Zellen des Immunsystems darin besteht, ihr eigenes Wachstum und Überleben zu sichern. Bei Erwachsenen ist die Anzahl und Verteilung der Lymphozytenpopulationen unter homeostatischer Kontrolle. Neue Lymphozyten, die kontinuierlich in primären und sekundären lymphatischen Organen produziert werden, müssen mit den vorhandenen Zellen um das Überleben konkurrieren. Wir diskutieren aktuelle Ergebnisse, die die Überlebensfähigkeit von Lymphozyten als einen kontinuierlichen aktiven Prozess unterstützen und die Bindung an spezifische Rezeptoren als fundamentale Überlebenssignale sowohl für T- als auch für B-Lymphozyten implizieren. Der Konflikt um Überlebensinteressen zwischen verschiedenen Zelltypen führt zu einem Muster von Wechselwirkungen, das das Verhalten komplexer ökologischer Systeme nachahmt. In ihrem Kampf ums Überleben und als Reaktion auf Konkurrenz nutzen Lymphozyten verschiedene Überlebenssignale innerhalb unterschiedlicher ökologischer Nischen während der Zell-Differenzierung. Dies gilt sowohl für T- als auch für B-Lymphozyten sowie für naive und gedächtnis-/aktivierte T- und B-Zellen. Wir diskutieren, wie die Nischendifferenzierung das Zusammenleben verschiedener Zelltypen ermöglicht und sowohl die Diversität des Repertoires als auch effiziente Immunantworten gewährleistet.
Freitas et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.
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