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Dendritische Zellen (DZ) sind professionelle antigenpräsentierende Zellen, die in der Lage sind, Infektionen und Gewebestress wahrzunehmen, Antigen zu sampeln und es T-Lymphozyten zu präsentieren sowie verschiedene Formen von Immunität und Toleranz zu induzieren. Die funktionale Vielseitigkeit der DZ hängt von ihrer bemerkenswerten Fähigkeit ab, die Informationen sowohl der eindringenden Mikroben als auch ihrer ansässigen Gewebemikroumgebungen kollektiv zu übersetzen und dann eine angemessene Immunantwort zu generieren. Jüngste Fortschritte im Verständnis der TLR-Biologie haben die Mechanismen beleuchtet, durch die DZ angeborene und adaptive antimikrobielle Immunantworten verknüpfen. Allerdings ist unklar geblieben, wie Gewebemikroumgebungen die Funktion der DZ beeinflussen. Neuere Studien zu TSLP (thymisches stromales Lymphopoietin), einem von Epithelzellen abgeleiteten Zytokin, das DZ stark aktiviert, liefern auf molekularer Ebene Beweise dafür, dass Epithelzellen/Gewebemikroumgebungen direkt mit DZ kommunizieren. Wir überprüfen die jüngsten Fortschritte darüber, wie TSLP, das in der Thymusdrüse und in peripheren lymphatischen und nicht-lymphatischen Geweben exprimiert wird, die von DZ vermittelte zentrale Toleranz, die periphere T-Zell-Homöostase und entzündliche Th2-Antworten reguliert.
Liu et al. (Tue) haben diese Frage untersucht.