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Die Identifikation von Zielen in visuellen Suchanordnungen kann verbessert werden, indem konkurrierende Informationen von den umgebenden Ablenkungen unterdrückt werden. Die vorliegende Studie lieferte Beweise dafür, dass dieser hypothetische Filterungsprozess einen neuralen Korrelat hat, die "N2pc"-Komponente des ereigniskorrelierten Potentialwellenmusters. Die N2pc wurde beobachtet, wenn ein Zielobjekt von konkurrierenden Ablenkungen umgeben war, fehlte jedoch, wenn die Anordnung aufgrund einfacher Merkmalinformationen als kein Ziel abgelehnt werden konnte. Darüber hinaus wurde die N2pc beseitigt, wenn die Filterung durch das Entfernen der Ablenkungen, durch die Relevanz der Ablenkungen oder durch die Identität aller Objekte in einer Anordnung behindert wurde. In Kombination mit früheren topografischen Analysen deuten diese Ergebnisse darauf hin, dass die Aufmerksamkeitsfilterung im Okzipitallappen unter der Kontrolle von Rückmeldungen aus höheren kortikalen Regionen nach einer vorläufigen merkmalsbasierten Analyse der Stimulusanordnung erfolgt.
Luck et al. (Sat.) untersuchten diese Frage.
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