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Die öffentlich-private Partnerschaft (ÖPP) wird derzeit von Wissenschaftlern und politischen Entscheidungsträgern als Instrument zur Überwindung der finanziellen Krise des Staates und der geringen Leistungsfähigkeit der öffentlichen Verwaltung angesehen. Außerdem wird sie als Gelegenheit betrachtet, den Projekten und ihren Inhalten einen Mehrwert zu verleihen, um neuen, aufkommenden sozialen Anforderungen gerecht zu werden. Trotz der wachsenden Aufmerksamkeit, die den ÖPP gewidmet wird, stellt die internationale Literatur ihre tatsächliche Effektivität und Rentabilität in Frage. ÖPP leiden in der Tat unter einem Mangel an strategischer Planung und Dynamik in den Organisationen des öffentlichen Sektors: Öffentliche Maßnahmen, die auf die Kooperation mit privaten Unternehmen abzielen, erfordern fortgeschrittene Buchhaltungs-, Management- und Steuerungsfähigkeiten, die nicht leicht entwickelt werden können. Solche Probleme stimmen mit den neuesten Entwicklungen im Bereich der städtischen Regeneration überein und stellen einen großen Einsatz für die Kommunalverwaltungen dar. Auf der Grundlage empirischer Beweise aus italienischen Projekten zur städtischen Regeneration hebt das Papier ein tatsächliches Paradox für die Stadtpolitik hervor. Selbst wenn im öffentlichen Sektor günstige Bedingungen für das Projektmanagement herrschen, scheinen ÖPP entweder nicht in der Lage zu sein, innovative Lösungen zu liefern, oder sie sichern kein tatsächliches, langfristiges Engagement von privaten und öffentlichen Ressourcen.
Codecasa et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.
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