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In den letzten Jahren sind zwei verschiedene Ansätze zur internationalen Demokratiehilfe entstanden: der politische Ansatz und der Entwicklungsansatz. Sie unterscheiden sich hinsichtlich ihrer zugrunde liegenden Vorstellungen von Demokratie und Demokratisierung sowie in ihren Methoden und Schwerpunktbereichen. Die US-amerikanische Demokratieförderung nutzt beide Ansätze; die europäischen Demokratieunterstützungsmaßnahmen favorisieren weitgehend den Entwicklungsansatz. Keiner der Ansätze ist insgesamt unbedingt vorzuziehen; beide haben mehrere Stärken und Schwächen. Die Existenz von zwei grundlegenden Ansätzen ist ein Beweis dafür, dass die Demokratiehilfe sich diversifiziert, um sich an eine herausforderndere internationale politische Landschaft anzupassen. Anbieter von Demokratiehilfe bewegen sich von universellen Strategien weg und passen ihre Programme an unterschiedliche politische Kontexte an. In Reaktion darauf haben sich zwei unterschiedliche Gesamtansätze zur Unterstützung der Demokratie herausgebildet.
Thomas Carothers (Thu,) hat diese Frage untersucht.