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In der aktuellen Studie wurden zwanzig sogenannte klare Marker für positive und negative Stimmung (Watson & Tellegen, 1985) angewendet, um das Affect am Arbeitsplatz zu messen. Bestätigende Faktorenanalysen eines bipolaren Zwei-Faktoren-Modells (d.h. positive und negative Affect) sowie eines konkurrierenden Multifaktorenmodells wurden mit drei Proben durchgeführt: Führungskräften und Fachkräften in einer Versicherungsgesellschaft, Verkaufsmitarbeitern im Einzelhandel und einer heterogenen Gruppe von beschäftigten Studierenden. Das ersteilige Zwei-Faktoren-Modell (d.h. beschreibend bipolare positive und negative Affect-Faktoren), das den 20 Affect-Elementen zugrunde liegen sollte, bot in den drei Proben keinen starken Fit zu den Daten. Ein erstes Vier-Faktoren-Modell mit beschreibend unipolaren Faktoren, die als Positive Erregung (Enthusiasmus), Negative Aktivierung (Nervosität), Geringe Erregung (Müdigkeit) und Geringe Aktivierung (Entspannung) bezeichnet wurden, lieferte einen besseren Fit über die Proben hinweg. Diese Ergebnisse unterstützen die Messung von positiver und negativer Stimmung als beschreibend unipolare Faktoren. Die messungstechnischen Implikationen dieser Ergebnisse sowie konzeptionelle Verbindungen zwischen den vier Stimmungsfaktoren und den beiden Hauptkortikalen Regulierungssystemen, der links-lateralisierten dopaminergen Aktivierung und der rechts-lateralisierten noradrenergen Erregung, werden diskutiert.
Burke et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.
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