Key points are not available for this paper at this time.
Mega-Sportveranstaltungen (MSE) werden häufig für ihr Entwicklungspotenzial und ihren Vermächtniswert für die Gastgemeinden zitiert, einschließlich Tourismus, Sportteilnahme und Freiwilligenarbeit. Forschungsarbeiten zu MSE-Freiwilligen haben das Potenzial aufgezeigt, Freiwillige zu entwickeln, die zum sozialen und humanen Kapital der Gastgemeinde beitragen können. Allerdings befasst sich wenig Forschung damit, wie marginalisierte Gruppen, wie First Nations oder Menschen mit Behinderungen, möglicherweise Mitgestalter von MSE-Erfahrungen sein können. Dieses Papier unterscheidet sich von einem dominierenden quasi-wissenschaftlichen Ansatz zu empirischen Fachartikeln, indem es mit einer reflexiven Haltung beginnt, die sich auf die Erzählkunst der First Nations stützt. Unter Berücksichtigung des sozialen Kontexts der Freiwilligen und basierend auf einem Datensatz von Freiwilligen über 6 MSE in 5 Ländern (2009–2016) untersucht diese Forschung, inwieweit First Nations-Freiwillige in die MSE-Forschung und -Praxis einbezogen und wahrgenommen werden, und welche Unterschiede zwischen First Nations-Freiwilligen und anderen bezüglich ihrer Motivationen und zukünftigen Freiwilligenabsichten existieren können. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass erheblich mehr getan werden kann, um First Nations Menschen fair und respektvoll über das Design, die Durchführung und das Vermächtnispotenzial von MSE einzubeziehen. Die Ergebnisse informieren über einen neuartigen Rahmen, der eine Landkarte für Theorie und Praxis, und damit für Praxis, zur Einbeziehung marginalisierter Gruppen als vollwertige Partner im Verlauf von MSE bereitstellt.
Dickson et al. (Freitag) haben diese Frage untersucht.