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Forschung im Bereich der allgemeinen Chemielaboranweisungen hat selten den Einfluss der Lernsituation auf die Lehrassistenten (GTAs) untersucht. Wir haben uns entschieden, den Effekt zu untersuchen, den die Durchführung eines gut etablierten kooperativen, problemorientierten Chemielabors auf die epistemologische und metakognitive Entwicklung der GTAs hat, und wie sich dies auf ihr wissenschaftliches Wachstum auswirken könnte. Dreizehn neue GTAs haben eine eineinhalb Tage dauernde Lehrausbildung sowie wöchentliche Besprechungen durchlaufen. Nach ihrem ersten Semester als GTAs wurden sie interviewt, und die gesammelten Daten wurden mittels eines phänomenologischen Ansatzes analysiert. Drei Dimensionen, die die von den Teilnehmern gemachten Erfahrungen beschreiben, ergaben sich aus der Analyse: affektives Engagement, metakognitives Engagement und epistemologische Reflexion. Die letzten beiden bieten eine reichhaltige Beschreibung, wie der Labor-Kontext die metakognitive und epistemologische Entwicklung der GTAs fördert, während ersteres ein Verständnis darüber liefert, welche Motivation ihr intellektuelles Engagement antreibt. Angesichts der Rolle der Metakognition in der Forschung und der Tatsache, dass persönliche Epistemologie eng mit der Identitätsentwicklung verbunden ist und Erwartungen und Lernweisen formt, sind wir der Überzeugung, dass geeignete Lehrerfahrungen dazu beitragen können, Graduierten besser auf ihren Weg zur Wissenschaftlerkarriere vorzubereiten und sie auf erfolgreiche Forschung vorzubereiten.
Sandí-Ureña et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.