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Heterosexualität, die als universelle sexuelle und kulturelle Norm angenommen wird, war weitgehend von kritischer Prüfung ausgenommen. In diesem kühn originellen Werk stellt Jonathan Ned Katz die gängige Vorstellung in Frage, dass die Unterscheidung zwischen Heterosexualität und Homosexualität zeitlos ist. Aufbauend auf der Geschichte der medizinischen Terminologie zeigt er, dass der Begriff Heterosexualität bis 1923 auf eine morbide sexuelle Leidenschaft verwies und dass seine aktuelle Verwendung entstanden ist, um Männer und Frauen zu legitimieren, die zum Vergnügen Geschlechtsverkehr haben. In Anlehnung an die Werke von Sigmund Freud, James Baldwin, Betty Friedan und Michel Foucault betrachtet Die Erfindung der Heterosexualität die Auswirkungen der kürzlich geschmiedeten Primat der Heterosexualität auf sowohl wissenschaftliche Literatur als auch populäre Kultur.
DeGenova et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.