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Finnland gehört zu den Ländern mit der höchsten Anzahl an auf Englisch unterrichteten Programmen in der Hochschulbildung in Europa (Wächter und Maiworm 2008). Dieser Artikel analysiert, wie die Sprachsituation in der Hochschulbildung eines kleinen Landes mit einer marginalen Mehrheiten-Sprache (Finnisch) und einem offiziellen zweisprachigen Status (Finnisch und Schwedisch) historisch aus dem Kontext des "Ziehen der Linie" zwischen Finnland und Schweden oder Finnland und Russland (Harle und Moisio 2000) im 19. Jahrhundert und zu Beginn des 20. Jahrhunderts (Nationalismus) hin zum Ziehen der Linie zwischen Finnisch/Schwedisch und Englisch im späten 20. Jahrhundert (Globalisierung) entstanden ist. Anschließend wird ein Fallbeispiel von Programmen in einer Fremdsprache (in der Praxis Englisch) in der Hochschulbildung als ein Beispiel für die Globalisierungsentwicklung in der finnischen Hochschulbildung präsentiert. Die Daten für den Artikel bestehen aus den Internationalisierungsstrategien für die finnische Hochschulbildung, der Finnischen International Study Programme Database und einleitenden Texten von vier Universitäten und vier Fachhochschulen zu ihren Internationalen BA- und MA-Programmen.
Taina Saarinen (Thu,) hat diese Frage untersucht.
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