Key points are not available for this paper at this time.
Aufgrund aufmerksamer Einschränkungen kann das menschliche visuelle System nur einen Bruchteil der empfangenen Eingaben für das Bewusstsein und die Reaktion verarbeiten. Läsions- und funktionelle Bildgebungsstudien haben gezeigt, dass frontale, temporale und parietale Bereiche eine wichtige Rolle bei der Aufmerksamkeitskontrolle der visuellen Verarbeitung spielen, aber sehr wenig ist bekannt darüber, wie diese Bereiche interagieren, um ein dynamisches Aufmerksamkeitsnetzwerk zu bilden. Wir haben die Hypothese aufgestellt, dass das Netzwerk durch neuronale Phasensynchronisation kommuniziert, und haben die Magnetoenzephalographie verwendet, um die transiente langreichweitige Phasenkopplung zwischen den Bereichen in einer gut untersuchten, aufmerksamkeitsgeladenen Dual-Target-Aufgabe (Aufmerksamkeitsblinzeln) zu untersuchen. Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Kommunikation innerhalb des fronto-parieto-temporalen Aufmerksamkeitsnetzwerks über transiente langreichweitige Phasensynchronisation im Beta-Bereich erfolgt. Veränderungen in der Synchronisation spiegeln Änderungen in den Aufmerksamkeitsanforderungen der Aufgabe wider und stehen in direktem Zusammenhang mit der Verhaltensleistung. Damit zeigen wir, wie aufmerksamkeitsbedingte Einschränkungen aus der Art und Weise entstehen, wie die Subsysteme des Aufmerksamkeitsnetzwerks interagieren.
Groß et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.