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Die nationalen Krankheitslasten werden oft gar nicht oder mit ungenauen Methoden geschätzt, partly weil die Datenquellen zur Bewertung der Krankheitslast - national repräsentative Haushaltsumfragen, demografische Überwachungsstellen und routinemäßige Gesundheitsinformationssysteme - jeweils ihre Einschränkungen haben. Ein wichtiger Fortschritt wäre eine konsistentere Quantifizierung der Bevölkerung, die Risiko für Malaria hat. Dies wird höchstwahrscheinlich durch die Abgrenzung der geographischen Verbreitung von Malariaübertragungen erreicht, indem routinemäßig gesammelte Daten über bestätigte Krankheitsfälle verwendet werden. Allerdings müssen vor der Nutzung routinemäßig gesammelter Daten zur Bewertung von Trends bei der Inzidenz klinischer Fälle und Todesfällen die Unvollständigkeit der Berichterstattung und die Variation in der Inanspruchnahme des Gesundheitssystems berücksichtigt werden. In Zukunft könnte die sentinel Überwachung von öffentlichen und privaten Gesundheitseinrichtungen, ausgewählt nach Risiko-Stratifizierung, kombiniert mit gelegentlichen Haushaltsumfragen und anderen bevölkerungsbasierten Methoden der Überwachung, bessere Bewertungen der Malaria-Trends liefern.
Cibulskis et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.