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Nur 10-15 % der ungetrennten Thymozyten hafteten an Beschichtungskulturschalen mit Fibronectin (FN), aber 60-70 % der CD4-8- (doppelnegativen) Thymozytenpopulation taten dies. Diese Population verband sich mit FN, jedoch nicht mit Kollagen, Laminin oder Vitronectin. Ihre Bindung an FN wurde durch einen Anti-FN-Antikörper oder eine Mischung synthetischer Peptide, die zwei verschiedene Stellen des FN entsprachen, bezeichnet als V10-Sequenz und RGDS (Arg-Gly-Asp-Ser) Sequenz, die jeweils mit den VLA-4- und VLA-5-FN-Rezeptoren, die auf T-Zell-Linien exprimiert werden, interagieren, inhibiert. CD4-8- Thymozyten haften auch an einem Monolayer eines thymischen Stromazellklons, MRL104.8a, der das Wachstum und die Differenzierung solcher Thymozyten induziert. Die Beteiligung der FN-FN-Rezeptor-Interaktion an dieser Haftung wurde durch folgende Beweise demonstriert: (i) die MRL104.8a-Zellen exprimierten FN-Moleküle auf ihrer Oberfläche und (ii) die Haftung von CD4-8- Thymozyten an MRL104.8a-Monolayern wurde fast vollständig durch die gleichzeitige Zugabe eines Anti-FN-Antikörpers und einer Mischung von Peptiden (V10 plus RGDS), die an Anti-FN-Rezeptoren (VLA-4 und -5) binden konnten, inhibiert. Am wichtigsten ist, dass die Blockade der Haftung von CD4-8- Thymozyten an den Monolayer der thymischen Stromazellen zu einer starken Hemmung der Differenzierung dieser Thymozyten führte, die sonst in Richtung der Expression von CD4 und/oder CD8-Molekülen induziert wurde. Diese Ergebnisse zeigen, dass unreife CD4-8- Thymozyten bevorzugt über die FN-FN-Rezeptor-Interaktion an thymische Stromazellen haften und dass eine solche Haftung eine entscheidende Rolle bei der Induktion und/oder Unterstützung der Differenzierung dieser Thymozyten spielt.
Utsumi et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
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