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In einer immer tödlicheren und unsicheren Welt wird die Rhetorik des Gedenkens an Verstorbene weiterhin so untersucht, als wäre das ihre primäre, wenn nicht sogar einzige Funktion. Einige Kritiker der Eulogien identifizieren auch die Tröstung der Überlebenden, definieren diese jedoch selten präzise oder analysieren ihre rhetorische Ausführung. Dieser Artikel führt ein Rahmenwerk für die kritische Analyse und Produktion von Eulogien ein, das auf tröstenden Mechanismen basiert, die in der interpersonalen Kommunikation, Sozialpsychologie und Trauertherapie-Literatur erkannt werden. Selbstoffenbarung, problemorientiertes Bewältigen, positive Neubewertung sowie die Bestätigung und Fortführung von Beziehungen mit den Verstorbenen werden als Grundlagen für die Analyse von fünf zeitgenössischen Eulogien aufgezeigt. Die Herausforderungen, die in der Erfindung und Wertschätzung der Eulogierhetorik liegen, werden somit beleuchtet und angesprochen.
Kunkel et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.
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