Diese Überprüfung hebt aufkommende pharmakologische und genetische Therapien hervor, die ein krankheitsmodifizierendes Potenzial für die hypertrophe Kardiomyopathie bieten können.
Die hypertrophe Kardiomyopathie ist eine erbliche Herzerkrankung und eine Hauptursache für Herzinsuffizienz und plötzlichen Tod. Obwohl sie vor mehr als 50 Jahren erstmals beschrieben wurde, fehlt der sarcomerischen hypertrophen Kardiomyopathie immer noch eine krankheitsspezifische Behandlung: Die routinemäßig verwendeten Medikamente lindern die Symptome, verhindern jedoch nicht das Auftreten oder die Rückkehr des Phänotyps. Mit den jüngsten Fortschritten im Wissen über die Genetik und Pathophysiologie der hypertrophen Kardiomyopathie wurden neue genetische und pharmakologische Ansätze entdeckt und untersucht, die, indem sie verschiedene Wege beeinflussen, die an dieser Krankheit beteiligt sind, das Potenzial haben, als krankheitsmodifizierende Therapien zu fungieren. Diese vielversprechenden neuen pharmakologischen und genetischen Therapien werden im Fokus dieses Reviews stehen.
Maltes et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.