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Die anatomische Organisation des parahippocampalen-hippocampalen Netzwerks deutet darauf hin, dass es aus verschiedenen parallelen Schaltkreisen besteht. Unter Berücksichtigung der topografischen Verteilung der sensorischen kortikalen Eingänge lautet die Hypothese, dass die Hauptparallelkreise funktionell unterschiedliche Informationen transportieren. Diese funktionell unterschiedlichen Parallelrouten erreichen verschiedene Teile des hippocampalen Netzwerks entlang der longitudinalen Achse aller Felder sowie entlang der senkrecht orientierten transversalen Achse von CA1 und dem Subiculum. In den verbleibenden Feldern der hippocampalen Formation, d.h. dem Gyrus dentatus und CA2/CA3, ist eine Trennung entlang der transversalen Achse nicht vorhanden. Im Gegensatz dazu konvergieren hier die funktionell unterschiedlichen Wege auf die gleiche neuronale Population. Der entorhinale Cortex nimmt eine zentrale Position unter den kortikalen Strukturen ein, die die parahippocampale Region bilden. Durch die Netzwerke der oberflächlichen und tiefen Schichten vermittelt er respektive die Eingangs- und Ausgangsströme der hippocampalen Formation. Darüber hinaus könnte das intrinsische entorhinale Netzwerk, insbesondere die Verbindungen zwischen den tiefen und oberflächlichen Schichten, den Vergleich von hippocampalen Eingangs- und Ausgangssignalen vermitteln. Insofern könnte der entorhinale Cortex Teil eines Netzwerks zur Neuentdeckung sein. Außerdem könnte die Organisation des entorhinal-hippocampalen Netzwerks das Halten von Informationen erleichtern. Schließlich deutet die terminale Organisation des presubikulären Eingangs zum medialen entorhinalen Cortex darauf hin, dass die Interaktionen zwischen den tiefen und oberflächlichen entorhinalen Schichten durch diesen Eingang beeinflusst werden können.
Witter et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.
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