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In letzter Zeit hat unsere Gesellschaft die Bedeutung der Geisteswissenschaften betont, wodurch das klassische Lesen an Bedeutung gewonnen hat. Dementsprechend bieten viele Universitäten verschiedene Formen von Programmen zur klassischen Leseausbildung an. Allerdings wird die klassische Lesebildung, die im Rahmen der allgemeinen Hochschulbildung durchgeführt wird, oft als Mittel zur Steigerung der Effektivität der bestehenden Grundkompetenzbildung oder als Bedingung zur Erfüllung der Abschlussanforderungen betrachtet, indem eine bestimmte Menge an klassischer Lektüre vorgeschrieben wird. Dies führt häufig dazu, dass die wahre Bedeutung des klassischen Lesens als eine Untersuchung des menschlichen Lebens nicht verwirklicht wird. Die wahre Bedeutung des klassischen Lesens als Teil der allgemeinen Hochschulbildung kann nicht einfach als Mittel zur Erweiterung von Wissen oder zur Förderung von Diskussionen verstanden werden, sondern besteht in dem fortwährenden Dialog zwischen Autor und Leser, der um die klassischen Werke herum geführt wird. Daher sollte die Richtung der klassischen Lesebildung an Universitäten darauf abzielen, das Wesen dieser klassischen Lektüre wiederherzustellen. In diesem Artikel wird der aktuelle Zustand und die Probleme der klassischen Lesebildung an Universitäten untersucht (Kapitel 2) und die Bedeutung des klassischen Lesens aus der Perspektive der Kommunikation als Dialog bewertet (Kapitel 3). Daraus ergibt sich, dass die klassische Lesebildung an Universitäten in Richtung der Sicherstellung der Autonomie der Studierenden in der Durchführung der klassischen Leseveranstaltungen und der Notwendigkeit der systematischen und kontinuierlichen Entwicklung von Programmen für den klassischen Leseunterricht gehen sollte (Kapitel 4).
Lee Won-bong (Mon,) hat diese Frage untersucht.