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Die Technologie der digitalen Zwillinge (DT) hat in verschiedenen Sektoren, insbesondere im Bau- und Straßeninfrastrukturbereich, zunehmende Aufmerksamkeit erregt. Um ihr Potenzial vollständig auszuschöpfen und systematisch in der Praxis anzuwenden, ist die Einhaltung eines formalisierten Ansatzes erforderlich. Es existieren jedoch zahlreiche DT-bezogene Standards und Modelle, die Unsicherheiten bei der Auswahl geeigneter Rahmenwerke schaffen. Darüber hinaus wurde im Bereich des Managements von Straßeninfrastrukturen noch kein weit verbreiteter Standard oder Referenzmodell entwickelt. Daher untersuchte diese Studie die aktuellen Standards und Modelle, die bei der Adaption und Implementierung von DTs im Management von Straßeninfrastrukturen verwendet werden, wobei der Fokus auf deren Dimensionen (Schichten) und funktionalen Komponenten lag. Ein Bottom-up-Ansatz wurde durch eine umfassende Überprüfung der bestehenden Literatur zu Straßennetzen, Brücken, Tunneln und anderen zivilen Infrastrukturen sowie städtischen DTs gewählt. Letztendlich wurde ein DT-Rahmenwerk entwickelt, das fünf Kernschichten mit den jeweiligen Komponenten und Funktionalitäten umfasst, um ein integriertes Management der Straßeninfrastruktur auf Netzebene zu erleichtern. Darüber hinaus verbessert das Implementierungsszenario des vorgeschlagenen Rahmens dessen Anwendbarkeit in diesem Bereich. Insgesamt bietet diese Studie wertvolle Einblicke für Forscher und Praktiker, die an der Implementierung von DTs im Infrastrukturemanagement beteiligt sind, und unterstützt zukünftige Standardisierungsbemühungen in diesem Bereich.
Buuveibaatar et al. (Mittwoch) untersuchten diese Frage.
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