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Fc-gamma-Rezeptoren (FcγR) sind die zellulären Rezeptoren für Immunoglobulin G (IgG). Bei der Bindung von komplexiertem IgG können FcγRs verschiedene zelluläre Immun-Effektorfunktionen auslösen und damit die adaptive und angeborene Immunantwort verbinden. Bei Menschen sind sechs klassische FcγRs bekannt: ein Hochaffinitätsrezeptor (FcγRI) und fünf FcγRs mit niedriger bis mittlerer Affinität (FcγRIIA, -B und -C, FcγRIIIA und -B). In diesem Überblick beschreiben wir die fünf Gene, die die FcγRs mit niedriger bis mittlerer Affinität kodieren (FCGR2A, FCGR2B, FCGR2C, FCGR3A und FCGR3B), einschließlich funktional relevanter Einzel-Nukleotid-Polymorphismen (SNPs), Haplotypen sowie Kopienzahlvarianten (CNVs), die in verschiedenen Regionen mit unterschiedlicher Kopienzahl im Lokus auftreten. Wichtig ist, dass wir eine konsistente Nomenklatur für genetische Varianten im FCGR2/3-Lokus empfehlen. Anschließend konzentrieren wir uns auf die Relevanz genetischer Variation im FCGR2/3-Lokus bei Autoimmun- und autoentzündlichen Erkrankungen und heben pathophysiologische Erkenntnisse hervor, die durch genetische Assoziationsstudien gewonnen werden. Schließlich veranschaulichen wir, wie spezifische FcγR-Varianten mit der Variation in Therapieansprechen und Prognose bei Autoimmunerkrankungen, Krebs und Transplantationsimmunologie in Beziehung stehen und neuartige Chancen für personalisierte Medizin vorschlagen.
Nagelkerke et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.
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