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Während zahlreiche quantitative Studien aus verschiedenen Disziplinen das Wissen und die Einstellungen von Kindern zu Umweltproblemen untersucht haben, prüfen nur wenige Studien die Gefühle von Kindern zu Umweltproblemen – und noch weniger haben sich auf die Perspektive des Kindes konzentriert. Durch 50 tiefgehende Interviews mit städtischen Kindern (im Alter von 10 bis 12 Jahren) zielte diese Forschung darauf ab, die wissenschaftliche Lücke im Verständnis der Umweltbedenken von Kindern zu schließen, indem die Gefühle der Kinder zu Umweltproblemen geäußert wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass 82 % der Kinder Angst, Traurigkeit und Wut äußerten, wenn sie über ihre Gefühle zu Umweltproblemen sprachen. Eine Mehrheit der Kinder teilte auch apokalyptische und pessimistische Gefühle über den zukünftigen Zustand des Planeten. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass viele Kinder „ökophob“ sind (d.h. Angst vor Umweltproblemen haben), was Wissenschaftler als schwerwiegende Auswirkungen auf die Beteiligung von Kindern an Umweltverantwortung und Naturschutz allgemein anführen. Es ist entscheidend, die Perspektiven von Kindern zu diesen Themen zu verstehen, da Kinder wichtige Umweltakteure, Verbraucher, Einwohner und zukünftige Wähler sind, die den schädlichen Auswirkungen der lokalen und globalen Umweltzerstörung gegenüberstehen.
Susan Strife (Mo,) hat diese Frage untersucht.