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ZUSAMMENFASSUNG Zeichnungen von englischen und mexikanischen Schulkindern (7 bis 9 Jahre alt – Jahr drei der Grundschule) wurden analysiert, um ihre Umweltwahrnehmungen sowie ihre wichtigsten Erwartungen und Bedenken für die Zukunft zu bewerten. Die Analysen berücksichtigten, ob Kultur und die Schulkultur in Bezug auf die Umwelt einen Einfluss auf die Bildung von Umweltwahrnehmungen bei jungen Kindern haben. Insgesamt wurden 741 Zeichnungen aus acht Schulen gesammelt: drei in England und fünf in Mexiko. Die Ergebnisse zeigen, dass Kinder in ihren Bildern ein tiefes Umweltbewusstsein zeigen (37 % der Zeichnungen stellten Umweltprobleme dar). Kinder waren pessimistisch in Bezug auf die Zukunft; 54 % glaubten, dass die Welt in 50 Jahren in einem schlimmeren Zustand sein wird. Mexikanische Kinder verliehen ländlichen Orten deutlich mehr Bedeutung. Insgesamt zeigten Kinder aus diesen beiden Ländern, die signifikante strukturelle und kulturelle Unterschiede aufweisen, in ihren Zeichnungen mehr Ähnlichkeiten als Unterschiede. Es gab keine starken Beweise dafür, dass Kinder aus Schulen mit Umweltpolitiken ein höheres Bewusstsein für Umweltfragen entwickelten. Kinderzeichnungen sind nützliche Werkzeuge, um wertvolle Informationen zur Bewertung der Umweltwahrnehmungen von Kindern bereitzustellen.
Laura Barraza (Mo.) untersuchte diese Frage.