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Neue Produkte bieten den meisten Organisationen höhere Verkaufszahlen, Gewinne und Wettbewerbsfähigkeit. Dennoch scheitern nahezu 50 % der neuen Produkte, die jedes Jahr eingeführt werden. Organisationen befinden sich somit in einem Dilemma. Einerseits müssen sie kontinuierlich innovativ sein, um wettbewerbsfähig zu bleiben, andererseits ist Innovation riskant und kostspielig. Viele Organisationen bilden Geschäftsallianzen, um die Innovationsgeschwindigkeit zu erhöhen und die damit verbundenen Risiken zu reduzieren. Schätzungen zufolge scheitern jedoch 70 % dieser Allianzen. Viele der Empfehlungen für ein erfolgreiches Allianzenmanagement stehen im Widerspruch zu den Empfehlungen für effektives Innovationsmanagement. Die Autoren entwickeln testbare Hypothesen, indem sie die Literatur zu neuen Produkten und Allianzen integrieren. Ein Konstrukt – kooperative Kompetenz – abgeleitet von verwandten Konzepten wie wechselseitiger Anpassung, absorptiver Kapazität und relationaler Fähigkeit wird als der Schlüsselfaktor präsentiert, der den Erfolg der Produktentwicklung beeinflusst, unabhängig davon, ob es sich um eine intra- oder unternehmensübergreifende Initiative handelt. Die Autoren testen das Modell mit Daten aus einer Stichprobenerhebung im Bereich der Halbleiterfertigung und replizieren es im Gesundheitssektor. Die antecedents der kooperativen Kompetenz – formalisierte und clanartige Verwaltung, wechselseitige Abhängigkeit und institutionelle Unterstützung – werden empirisch offenbart und belegt. Die Autoren identifizieren die Bedeutung und Mittel zur Entwicklung von unternehmensübergreifender Kooperation.
Sivadas et al. (Sat.) haben diese Frage untersucht.