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Ausgehend von der Phänomenologie und seiner klinischen Praxis untersucht der Autor religiöse Erfahrung und die Dynamik des Numinosen. Der Artikel beginnt mit dem Argument, dass Psychoanalytiker, wie religiöse Heiler, in der Lage sein sollten, mit religiösen Phänomenen im Rahmen der psychoanalytischen Therapie zu arbeiten. Der Ursprung des Begriffs 'numinos' wird erläutert, und zwei Typen menschlicher religiöser Erfahrung, mysterium tremendum und fascinans, werden detailliert beschrieben. Die Rolle der Angst bei der Umwandlung einer metaphorischen Illusion (fascinans) in ein persönliches Symbol (mysterium tremendum) wird dargestellt. Die Begriffe, durch die Religion alternativ als Wahn, Illusion und tragfähige Spekulation betrachtet werden kann, werden diskutiert. Die religiösen Sorgen eines Patienten bezüglich des Heiligen und des Profanen werden als Symptome der Unterdrückung numinöser Erfahrungen präsentiert. Therapie kann durch einen psychoanalytischen Dialog über die Religiosität des Patienten und ihre teilweise Nachbildung früher Objektbeziehungen gefördert werden.
Dan Merkur (Sun,) hat diese Frage untersucht.
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