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Es wird argumentiert, dass die Aspekte intergruppaler Beziehungen, die potenziell Emotionen beim Wahrnehmenden hervorrufen können, wahrscheinlich zentrale und motivationell relevante Elemente von Gruppenstereotypen werden. Die Teilnehmer zu bitten, die wahrgenommenen Voraussetzungen ihrer emotionalen Reaktionen auf Mitglieder der In- und Outgroup zu berichten, sollte daher eine besonders nützliche Methode sein, um den Inhalt von Stereotypen offenzulegen. Niederländische Teilnehmer berichteten sowohl über die Frequenzen, mit denen unterschiedliche Emotionen in verschiedenen intergruppalen Beziehungen empfunden wurden, als auch über die wahrgenommenen Ursachen dieser Emotionen. Die Analyse der selbstberichteten Voraussetzungen emotionaler Reaktionen zeigte, dass (a) trotz einer allgemeinen Bevorzugung der Ingroup sowohl die Ingroup als auch die beiden Outgroups unterschiedliche Arten von negativen und positiven Emotionen hervorriefen; und (b) Unterschiede in den emotionalen Reaktionen auf die beiden Outgroups mit auffälligen Unterschieden in den wahrgenommenen Voraussetzungen zwischen diesen Gruppen zusammenhängen. Theoretische und praktische Implikationen der aktuellen Betonung der kognitiven Grundlage von Emotionen in intergruppalen Beziehungen werden diskutiert.
Dijker et al. (Sat,) studierten diese Frage.