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In diesem Artikel wird ein nationaler Wertpapiermarkt - der Markt für Aktienoptionen - als soziale Struktur charakterisiert, die durch die Netzwerke von Akteuren vertreten wird, die Optionen auf dem Boden einer großen Wertpapierbörse handelten. Der Handel unter den Akteuren zeigte ausgeprägte sozialstrukturelle Muster, die die Richtung und das Ausmaß der Preisschwankungen von Optionen erheblich beeinflussten. Das Argument, dass dieser Markt sozial strukturiert ist, wird in vier Teilen aufgebaut: Verhaltensannahmen über die Natur wirtschaftlicher Akteure, Modelle von Mikronetzwerken, Modelle von Makronetzwerken und Preisfolgen. Im idealtypischen Modell des Marktes wird angenommen, dass Akteure hyper-rational sind und niemals opportunistisch handeln. Mit diesen Verhaltensannahmen sollten die Mikronetzwerke der Akteure expansiv sein, was zu undifferenzierten und homogenen Makronetzwerken führen würde. Solche Makronetzwerke würden tendenziell die Volatilität der Optionspreise reduzieren. Aber im empirischen Markt, der hier untersucht wird, sind die Akteure begrenzter Rationalität unterworfen, und einige handeln opportunistisch. Aufgrund dieser Verhaltensbeschränkungen sind die Mikronetzwerke der Akteure restriktiv. In großen Märkten erzeugen restriktive Mikronetzwerke gut differenzierte Makronetzwerke; sowohl große Größen als auch Differenzierung behindern die Kommunikation unter den Akteuren, was zu einer verschärften Volatilität der Optionspreise führt. In kleinen Märkten erzeugen restriktive Mikronetzwerke weniger differenzierte Märkte, die eine effiziente Kommunikation begünstigen, was zu einer gedämpften Volatilität der Optionspreise führt. Die Ergebnisse werden im Hinblick auf einige zentrale Prämissen der mikroökonomischen Theorie diskutiert, und einige daraus resultierende Implikationen für die öffentliche Politik werden vorgestellt.
Wayne E. Baker (Sun,) beschäftigte sich mit dieser Frage.