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ZIELE: Der Kontakt mit der Natur oder mit Grünflächen hat positive Auswirkungen auf die psychische Gesundheit. Die Schließung von Parks und Grünflächen während der COVID-19-Pandemie hat die Optionen für psychische Gesundheits- und Wohlbefindensvorteile verringert und könnte einen größeren Einfluss auf gefährdete Bevölkerungsgruppen, insbesondere auf ältere Menschen, haben. Die vorliegende Studie untersucht daher die physiopsychologischen Auswirkungen des indirekten Kontakts mit der Natur, indem Bildmaterial aus Wäldern verwendet wird, auf die Gehirnaktivität und das autonome Nervensystem älterer Menschen. STUDIENDESIGN: Ein Within-Subject-Design-Experiment wurde verwendet. METHODEN: Vierunddreißig Teilnehmer im Alter von 82,9 ± 0,78 Jahren wurden gebeten, 2 Minuten lang Bilder von Bambus und städtischen Umgebungen anzusehen. Während der visuellen Stimulation wurden die α-relativen Wellen mittels Elektroenzephalographie als Indikator für die Gehirnaktivität gemessen. Die Herzfrequenzvariabilität und die Hautleitfähigkeit (SC) wurden als Indikatoren für die Erregung verwendet. Anschließend wurden die psychologischen Reaktionen mithilfe des semantischen Differentials und der Fragebögen zur Stimmungslage bewertet. ERGEBNISSE: Die visuelle Stimulation mit dem Bild von Bambus führte zu einem signifikanten Anstieg der α-relativen Wellen und der parasympathischen Nerventätigkeit sowie zu einem signifikanten Rückgang der SC. Darüber hinaus wurde ein signifikanter Anstieg der Wahrnehmungen von "wohlbefindlich", "entspannt", "fröhlich" und "kräftig" beobachtet. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Indirekter Kontakt mit der Natur verbessert die physiologischen und psychologischen Bedingungen älterer Menschen. Die Ergebnisse können genutzt werden, um das neue Design, die Erneuerung und die Modifikation der Lebensumgebung älterer Menschen und derjenigen, die nicht nach draußen gehen können, zu leiten.
Elsadek et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.
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