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Die Veränderung der Grundfrequenz mit subglottalem Druck in der Phonation wird auf der Grundlage des Verhältnisses zwischen Vibrationsamplitude und Stimmlängen quantifiziert. Dieses Verhältnis ist typischerweise sehr klein bei Saiteninstrumenten, wird aber bei der Stimmlippenvibration recht bemerkenswert. Die Spannung im Stimmlippengewebe ist daher über den Vibrationszyklus hinweg nicht konstant, und eine dynamische Spannung führt zu einer Amplituden-Frequenz-Abhängigkeit. Es wird gezeigt, dass der typische Anstieg der Grundfrequenz um 2-6 Hz/cm H2O mit subglottalem Druck, der in menschlichen und hundlichen Larynxen beobachtet wird, eine direkte und vorhersehbare Folge dieser Amplituden-Frequenz-Abhängigkeit ist. Die Ergebnisse sind derzeit auf die Phonation im Brustregister beschränkt.
Ingo R. Titze (Mittwoch) hat diese Frage untersucht.